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Cake day: June 23rd, 2024

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  • Finde ich nicht, dass der Staat das wissen muss.

    Da kann man sich natürlich super streiten. In unserem Kulturraum machen wir das seit Ewigkeiten. Erst in Kirchenbüchern, seit ca. 150 Jahren in staatlichen Registern: wer wurde wann und wo geboren, heiratete, bekam Kinder und starb. Gibt natürlich auch Länder wie bspw Amerika, die das kulturell für einen Millimeter vor Tyrannei halten und andererseits Länder wie besagtes Schweden, wo das ganze noch viel gläserner ist. Darüber kann man gerne mal grundsätzlich diskutieren, wie wir das haben wollen.

    Nur innerhalb dieses jetzigen Systems fände ich es komisch, wenn eine bestimmte Gruppe der Bevölkerung quasi ‘aus dem Nichts’ erscheinen soll, da dem ja nicht so ist. Man hat ja trotzdem eine Vergangenheit, hat unter diesem Namen Verträge abgeschlossen, ist tätig gewesen, hat gelebt und existiert.

    Ich kann sehr gut verstehen, dass man selber einen harten Cut haben möchte und nicht mehr mit dem Deadname konfrontiert werden will. Doch statistisch existiert ja der gleiche Mensch weiter, erst unter dem ‘falschen’, jetzt unter dem ‘richtigen’ Namen. Kannst du den Gedanken gar nicht nachvollziehen?

    Aber du hast natürlich auch vollkommen recht, dass man als nicht unmittelbar selbst betroffener natürlich anders auf die Dinge blickt und gewisse Sensibilitäten schnell fehlen. Darum stimme ich dir auch zu, dass eine Lösung wie diese schwedische Personennummer die beste Lösung wäre: der Staat hat seine Zuordnung, der Mensch jedoch die Sicherheit, aus dieser Info keine Stigmatisierung oder gar Verfolgung befürchten zu müssen.


  • Ist natürlich eine Frage, wie das im Detail umgesetzt wird. Eine staatliches “Transsexuellen-Register” ist, wie die anderen “Listen-Ideen” (psychisch Kranke,…) von irgendwelchen Politikern natürlich Schwachsinn, da sind wir uns hoffentlich alle einig.

    Aber das reine Vermerken der Namen, unter denen man mal geschäftsfähig war, ob nun Deadnames, gebürtige Nachnamen, etc, sehe ich wirklich nicht so kritisch, zumal der Staat schon wissen muss, wer eigentlich wer ist und war.

    Alternativ dazu kann man das natürlich auch mit einer Personennummer machen, wie die Schweden, da ist eine Identifizierung und Zuordnung auch vollkommen ohne Namen ein Leben lang möglich. Ist hierzulande aber meines Wissens nicht sehr populär.


  • Bspw. wurde beim TSG der Deadname nicht gespeichert, beim SBGG eben schon.

    Macht das auf einer rein administrativen Ebene (!) nicht Sinn? Man möchte doch wissen, wer in der Vergangenheit unter welchen Namen gehandelt hat, auch wenn es der “falsche” Name gewesen ist.

    Sagen wir, du hast vor 15 Jahren unter deinem Deadname eine Anzeige bei der Polizei gemacht und heute kommt raus, dass das bei einem aktuellen Fall behilflich sein könnte. Ohne die Info stelle ich mir das schwierig vor.



  • Ob Putin die Ukraine angegriffen hätte, wenn diese noch ihre Atombomben gehabt hätten weiß ich nicht.

    Anders gefragt: in wie viele Atommächte ist Russland denn bisher eingefallen? Oder irgendein anderes Land? Oder warum greifen wir nicht direkt ein, wenn es darum geht, Russlands militärische Aggression in der Ukraine zu stoppen?

    Stand jetzt ist die wohl größte Absicherung gegen einen militärischen Angriff zweifelsfrei die Atombombe.

    Insofern:

    NIEMAND BRAUCHT EINE ATOMBOMBE.

    Sehe ich anders. Denn die heutigen Atommächte machen wenig Anstalten, auf dieses Privileg verzichten zu wollen, sondern setzen dieses sogar gezielt zu ihrem machtpolitischen Vorteil ein.

    Eine nuklear bewaffnete Ukraine würde heute definitiv keinen Krieg durch Russland ertragen müssen.

    Deutschland/Europa kann sich nicht mehr auf die nukleare Abschreckung durch amerikanische Waffen im Rahmen der NATO verlassen.









  • Norway is producing a lot of energy in the North but needs a lot of energy in the South. But they also only have a weak interconnection between these two regions, so the energy is “trapped” in the North, leading to very low prices in the North and higher prices in the South.

    Since Norway’s and Sweden’s energy grid are connected, that Norwegian energy from the North can be transferred south using Swedish infrastructure and re-enter Norway in the South. You could argue that the price of the northern electricity went up because it could actually be used now.