• 0 Posts
  • 382 Comments
Joined 3 years ago
cake
Cake day: July 10th, 2023

help-circle
  • Ah, ok.

    GO-E an roter CEE hab ich auch, das macht ja auch keinen Aufwand.

    Ich hab mit der Anschaffung des Autos damals einfach kurz über die Hotline den Abschlagsbetrag erhöht, damit nicht am Ende die große Rechnung kommt. Aber ich hab noch nie gehört, dass irgendein Anbieter wegen ein paar Hundert Euro auf der Rechnung Stress machen würde.

    Es gibt auch Anbieter mit unterschiedlichen Tarifen je nach Abnahmemenge, Maingau bspw. aber da wird der Tarif eher günstiger, je höher der Verbrauch ist. Unterjährige Änderung an den Strompreisen aufgrund geändertem voraussichtlichem Verbrauch machen die aber glaub ich trotzdem nicht. Da sollte man dann beim Vertragsende nochmal prüfen, ob eine Änderung auch beim Beibehalten des Anbieters Sinn macht.

    Und wenn es geht und Du es nicht sowieso schon hast, dann auf jeden Fall noch ein Balkonkraftwerk anschaffen. Möglichst groß, denn wenn das Auto über Tag mal zu Hause steht, kann man nicht genug Strom selbst erzeugen.


  • CEE 1-phasig (blau) oder 3-phasig (rot)?

    Bei 3-phasig kann man eine mobile Wallbox anschließen, und hat dann volle 11kW, wäre allerdings theoretisch anzumelden und steuerbar zu machen. Aber solange kein Smartmeter installiert ist, kriegt das eh keiner mit.

    Bei 1-phasig wäre auch eine Ladebox für volle 16A von Vorteil. Die Ladeziegel, die beim Auto dabei sind, lassen meist nur 10 oder 12A zu, um die Schuko-Dose nicht zu überlasten. Die blaue CEE kann aber 16A Dauerlast und die 4-6A Unterschied sind halt 1-1,4kW mehr. Neben der kürzeren Ladedauer bedeutet das auch geringere Verluste. Die Verluste sind jetzt nicht die Welt, vermutlich holt man den Kaufpreis der entsprechenden Wallbox damit auch auf Jahre gerechnet nicht raus, es wäre ein wenig mehr Komfort und Sicherheit.







  • Ich schätze der Grund ist Lobbyismus, und letztenendes daß doitschen Autoherstellern durch umstieg auf E-Autos ein paar Gewinnprozente verloren gehen würden.

    Der Witz ist doch, dass selbst die großen Hersteller gar kein Interesse daran haben, am Verbrenner festzuhalten. Alle deutschen Hersteller haben ausreichend elektrische Modelle am Start und die gehen inzwischen auch gut über die Ladentheke.

    Die einzigen, die wirklich ein Problem bekommen, sind die Zulieferer, zum einen weil ein E-Auto weniger Teile hat und zum anderen, weil die klassischen Zulieferer hauptsächlich Mechanik-Produzenten sind, und mit der Elektronisierung der Branche nicht mithalten können.

    Ich finds zwar schade um die Arbeitsplätze, aber es macht auch keinen Sinn, eine sterbende Branche künstlich am Leben zu halten. Besser wäre es, die aufstrebende Branche zu unterstützen, sich hier anzusiedeln.

    Bleibt halt die Frage, wo kommt der Widerstand wirklich her. Sind es die ganzen Mittelständler hier, ist es die Fossil-Industrie, die aus dem Hintergrund stichelt, oder was ganz anderes?